Wenn es darum geht, Ihre Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen, ist UV-Schutzbademode eine zuverlässige Lösung. Im Gegensatz zu normaler Badebekleidung, die nur minimalen Schutz bietet (UPF 5 oder weniger), blockieren UV-Schutzmodelle mit einem UPF-Wert von 50+ bis zu 98 % der UVA- und UVB-Strahlen – selbst im nassen Zustand. Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen:
- UPF-Schutz: Achten Sie auf Bademode mit einem UPF-Schutz von 50+ für maximalen Schutz. UPF 30 ist bei leichter Sonneneinstrahlung ausreichend.
- Stoffart: Wählen Sie dicht gewebte synthetische Stoffe wie Polyester für besseren UV-Schutz und höhere Haltbarkeit.
- Passform und Schutz: Wählen Sie eng anliegende, aber nicht zu enge Schnitte, um ein Ausleiern und damit eine Verringerung des UV-Schutzes zu vermeiden. Modelle mit vollständiger Bedeckung wie Rashguards oder Badeleggings bieten einen besseren Schutz.
- Farbe: Dunkle oder helle Farben absorbieren UV-Strahlen effektiver als helle Farbtöne.
- Zertifizierungen: Achten Sie auf Siegel wie UV STANDARD 801 oder das Gütesiegel der Skin Cancer Foundation, um den geprüften Schutz zu bestätigen.
- Haltbarkeit: Polyestergewebe sind chlorbeständiger als Nylon- oder Spandex-Mischgewebe und gewährleisten so einen lang anhaltenden UV-Schutz.
UV-Schutzbademode bietet zuverlässigen Schutz ohne lästiges Nachcremen. Achten Sie auf hohe UPF-Werte, hochwertige Materialien, optimale Passform und geprüfte Zertifizierungen, um Ihre Haut vor der Sonne zu schützen.
Wie man UV-Schutzkleidung auswählt | Lab Muffin Beauty Science

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UPF-Bewertungen erklärt
UPF-Bewertungsleitfaden: UV-Schutzstufen in Bademode
So funktionieren UPF-Bewertungen
Der UV-Schutzfaktor (UPF) gibt an, wie effektiv ein Stoff UV-Strahlung abhält und so die Haut vor schädlicher UV-Strahlung schützt. Ein Stoff mit UPF 50 lässt beispielsweise nur 1/50 der UV-Strahlen durch, blockiert also etwa 98 % der UVA- und UVB-Strahlen. Die UPF-Werte werden wie folgt kategorisiert: 15–24 (Gut), 25–39 (Sehr gut) und 40–50+ (Ausgezeichnet) . Dieses System unterscheidet sich vom Lichtschutzfaktor (LSF), der auf Sonnencreme-Etiketten angegeben ist und nur den UVB-Schutz misst. Im Gegensatz zu Sonnencreme, die abgewaschen werden oder ungleichmäßig aufgetragen werden kann, ist der UPF-Schutz direkt im Stoff integriert. Daher bietet UPF zuverlässigen UV-Schutz, insbesondere bei Bademode.
Mindest-UPF-Werte, auf die man achten sollte
Achten Sie bei der Wahl Ihrer Badebekleidung auf einen UPF-Wert von mindestens 30, der 96,7 % der UV-Strahlen blockiert. Die Skin Cancer Foundation stuft dies als „sehr guten“ Schutz ein. Bei längerem Aufenthalt im Wasser oder intensiver Sonneneinstrahlung empfiehlt sich Badebekleidung mit einem UPF-Wert von 50+, der den höchsten Schutz bietet.
„Ein Stoff muss einen UPF-Wert von 50 aufweisen, um das Gütesiegel der Skin Cancer Foundation zu erhalten.“
Um sicherzustellen, dass Sie echten Schutz erhalten, überprüfen Sie das Etikett des Kleidungsstücks auf den laborgeprüften UPF-Wert. Diese Bestätigung belegt, dass die Badebekleidung standardisierte Schutzstandards erfüllt und nicht nur eine Marketingaussage ist. Badebekleidung mit UPF-Schutz ist eine kluge Wahl für Ihre Outdoor-Garderobe.
Worauf Sie bei der Auswahl von UV-Schutz-Bademode achten sollten
Stoffart und Webdichte
Beim UV-Schutz spielt das gewählte Material eine entscheidende Rolle. Polyester blockiert UV-Strahlen von Natur aus mit einem Basis-UPF (Ultraviolet Protection Factor) zwischen 25 und 39. Nylon , ein gängiges Material für Bademode, hat einen deutlich niedrigeren UPF von etwa 5. Hersteller können den UV-Schutz jedoch durch dicht gewebte Stoffe und spezielle chemische Behandlungen auf UPF 50+ verbessern.
Die Dichte des Gewebes ist entscheidend. Dicht gewebte Stoffe lassen weniger Zwischenräume zwischen den Fäden, wodurch UV-Strahlen schlechter durchdringen können. Sie können dies selbst mit dem „Lichttest“ überprüfen: Halten Sie den Stoff gegen eine Lichtquelle. Scheint Licht hindurch, können auch UV-Strahlen hindurch. Doppelt gestrickte Stoffe bieten einen besseren UV-Schutz als einfach gestrickte, und synthetische Fasern sind in dieser Hinsicht Naturfasern wie Baumwolle, Hanf oder Bambus überlegen.
Durch das Dehnen des Stoffes kann dessen Schutzwirkung beeinträchtigt werden. So kann beispielsweise der UPF von dunklen Radlerhosen mit 85 % UV-Schutzfaktor (UPF) im gedehnten Zustand auf nur noch 8 sinken. Um dies zu vermeiden, sollten Sie bei Bademode auf Materialmischungen mit 15–25 % Elastan oder Spandex achten. Dieses ausgewogene Verhältnis trägt dazu bei, dass der Stoff seine Dichte und Form behält, ohne sich zu stark zu dehnen.
Sobald Sie sich für einen Stoff mit hohem UPF-Wert entschieden haben, gilt es im nächsten Schritt sicherzustellen, dass die Bademode gut sitzt und ausreichend bedeckt.
Richtige Passform und Abdeckung
Selbst bei hochwertigen Stoffen spielt die Passform der Bademode eine große Rolle. Zu enge Bademode kann das Material dehnen und Lücken bilden, durch die UV-Strahlen ungehindert eindringen können. Um den UV-Schutz des Kleidungsstücks zu erhalten, wählen Sie eine Passform, die eng anliegt, aber nicht zu eng ist.
Die richtige Abdeckung ist entscheidend. Langärmlige Rashguards, Badeleggings und Ganzkörperanzüge bieten den besten Schutz, da sie mehr Haut bedecken. Je mehr Haut Sie mit UV-Schutz-Material schützen, desto weniger benötigen Sie Sonnencreme, die oft ungleichmäßig aufgetragen wird oder an manchen Stellen fehlt. Badebekleidung mit hoher Abdeckung ist besonders nützlich bei längeren Wasseraktivitäten oder starker Sonneneinstrahlung.
Farbauswahl
Die Farbe Ihrer Badebekleidung beeinflusst auch ihren UV-Schutz. Dunkle und kräftige Farben absorbieren UV-Strahlen effektiver als hellere Töne und bilden so eine Barriere, die verhindert, dass schädliche Strahlen Ihre Haut erreichen. Farben wie Schwarz, Marineblau und Dunkelrot sind ausgezeichnete Wahlmöglichkeiten.
Auch die Farbsättigung spielt eine Rolle. Ein kräftiges Rot bietet beispielsweise besseren Schutz als ein helles Rosa im gleichen Farbton. Leuchtende Farben sind ebenfalls eine gute Wahl – sie reflektieren UV-Strahlen und enthalten oft UV-absorbierende Farbstoffe. Außerdem erhöhen kräftige Farben Ihre Sichtbarkeit im Wasser und sorgen so für zusätzliche Sicherheit.
Bei der Auswahl von UV-schützender Bademode sollten Sie auf die Qualität und Webart des Materials achten, eine gute Passform mit ausreichender Bedeckung gewährleisten und Farben wählen, die den Sonnenschutz verbessern. Durch die Kombination dieser Elemente genießen Sie Stil und Sicherheit in der Sonne.
Überprüfung von Zertifizierungen und Tests
Ein hoher UPF-Wert ist ohne unabhängige Bestätigung durch Dritte wenig aussagekräftig. Man kann sich nicht allein auf eine Sichtprüfung verlassen, um den UV-Schutz zu bestätigen, und den Angaben des Herstellers nicht blind vertrauen.
Um sicherzustellen, dass die Bademode tatsächlich Schutz bietet, achten Sie auf anerkannte Zertifizierungscodes auf dem Etikett. In den USA gelten die Standardprüfverfahren ASTM D6603 und AATCC Testmethode 183. Australien verwendet AS 4399:2020 , während in Europa EN 13758-1 gilt. Diese Zertifizierungen bestätigen, dass die Bademode ordnungsgemäß geprüft wurde und die Mindeststandards für UV-Schutz erfüllt.
Für Bademode sind Zertifizierungen, die Stoffe unter realistischen Bedingungen testen, besonders wichtig. Eine der strengsten ist der UV-Standard 801 , der Materialien im nassen, gedehnten und gealterten Zustand bewertet – genau so, wie Bademode im Alltag genutzt wird. Im Gegensatz zu Tests, die nur neue, trockene Stoffe prüfen, bietet der UV-Standard 801 eine genauere Messung des Schutzes unter realen Bedingungen.
Ein weiteres hilfreiches Gütesiegel der Skin Cancer Foundation ist dieses Siegel , das Textilien mit einem UPF von 50+ kennzeichnet, die mindestens 98 % der UV-Strahlen blockieren. Es bietet eine schnelle und zuverlässige Möglichkeit, Produkte zu identifizieren, die strenge Sonnenschutzstandards erfüllen.
Achten Sie unbedingt auf offizielle Etiketten von anerkannten Prüforganisationen wie ARPANSA oder UV STANDARD 801. Diese Etiketten enthalten oft detaillierte Angaben zum UV-Schutz für verschiedene Hauttypen. Für zusätzliche Sicherheit können Sie Zertifizierungen online überprüfen – UV STANDARD 801 bietet beispielsweise eine durchsuchbare Datenbank mit zertifizierten Produkten und Herstellern. Mit diesen Nachweisen können Sie Badebekleidung wählen, die Sie zuverlässig vor schädlichen UV-Strahlen schützt.
Zusätzliche Funktionen für besseren Sonnenschutz
Chlorbeständigkeit und Langlebigkeit
Die richtige Pflege von Bademode ist entscheidend, damit sie Sie auch langfristig vor UV-Strahlen schützt. Chlor kann die Fasern des Stoffes schwächen und so die Wirksamkeit beim Blockieren schädlicher Strahlen verringern. Bombshell Bay Swimwear erklärt dazu:
„Ein weiterer negativer Nebeneffekt von Chlor ist die Schwächung der Gewebefestigkeit. Die Fasern werden allmählich dünner… Die Fäden werden schließlich so schwach und fein, dass sie reißen.“
Polyester- und PBT-Gewebe sind deutlich chlorbeständiger als Nylon- oder Elasthanmischungen. Badeanzüge aus 100 % Polyester halten sogar zwei- bis dreimal länger. Das bedeutet, dass sie ihren UV-Schutz auch nach häufigem Schwimmen beibehalten.
Für zuverlässigen Schutz sollten Sie Badebekleidung mit mindestens 85 % Polyesteranteil oder einer Mischung aus 90 % Polyester und 10 % Elasthan wählen. Diese Materialkombinationen behalten Form und Elastizität auch nach längerem Kontakt mit behandeltem Wasser und verhindern so ein Ausleiern, das den UV-Schutz beeinträchtigt. Achten Sie außerdem auf Modelle ohne chemische Behandlung, die einen sichereren und zuverlässigeren Langzeitschutz bieten.
Chemikalienfreie Stoffoptionen
Hochwertige Bademode erreicht ihren UV-Schutzfaktor durch dicht gewebte Stoffe und hohe Faserdichte, nicht durch chemische Beschichtungen. Dies ist besonders vorteilhaft für Menschen mit empfindlicher Haut, beispielsweise bei Neurodermitis oder Sonnenempfindlichkeit.
„Der UPF-Schutz wäscht sich nicht aus und verblasst nicht. Der hohe Schutzgrad resultiert aus der Webart und Konstruktion des Materials, nicht aus einer Beschichtung oder Behandlung.“ – SwimZip
Chemikalienfreie Textilien bieten dauerhaften UV-Schutz, der auch nach unzähligen Wäschen erhalten bleibt – im Gegensatz zu behandelten Textilien, deren Beschichtung sich mit der Zeit abnutzen kann. Dies ist besonders wichtig für Babys und Kleinkinder, deren Haut empfindlicher und durchlässiger ist. Diese Stoffe bieten zuverlässigen Sonnenschutz ohne Hautreizungen. Viele Marken, die Produkte für empfindliche Haut anbieten, verwenden zudem flache Nähte, um Reibung beim Spielen zu minimieren.
Checkliste für die Auswahl von UV-Bademode
Nutzen Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Ihre Bademode die wichtigsten UV-Schutzstandards erfüllt. Weitere Informationen finden Sie in den vorherigen Abschnitten zu UPF-Werten, Stoffdichte, Passform und Farbe.
UPF-Bewertung:
Wählen Sie Badebekleidung mit UPF 50+ für optimalen UV-Schutz. Bei geringerer Sonneneinstrahlung bietet UPF 30 ausreichenden Schutz.
Stoffkonstruktion:
Prüfen Sie den Stoff mit einem einfachen Lichttest: Lässt er Licht leicht durch, blockiert er UV-Strahlen möglicherweise nicht ausreichend. Synthetische Materialien wie Polyester sind eine gute Wahl, da sie einen starken UV-Schutz bieten und chlorbeständig sind.
Passform und Farbe:
Achten Sie auf eine eng anliegende Passform, um ein Überdehnen zu vermeiden, da dies den UV-Schutz verringern kann. Wählen Sie dunklere oder kräftige Farben, da diese mehr UV-Strahlen absorbieren. Achten Sie außerdem auf Kleidungsstücke mit anerkannten Zertifizierungen von Drittanbietern, wie beispielsweise denen der AATCC.
Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheidet sich UV-Schutzbademode von normaler Badebekleidung?
UV-Schutzbademode wird aus Stoffen mit UPF-Wert (Ultraviolet Protection Factor) hergestellt, der bis zu 98 % der schädlichen UV-Strahlen blockiert. Diese zusätzliche Schutzschicht bewahrt Ihre Haut vor potenziellen Sonnenschäden. Normale Badebekleidung hingegen bietet diesen Schutz in der Regel nicht, wodurch Ihre Haut den Sonnenstrahlen stärker ausgesetzt ist.
Bei der Auswahl von UV-Schutzbademode sollten Sie auf wichtige Merkmale wie dicht gewebte Stoffe, einen hohen UV-Schutzfaktor (UPF) und ein bequemes Design achten, das gleichzeitig die wichtigsten Bereiche abdeckt. Diese Details gewährleisten effektiven Sonnenschutz ohne Kompromisse beim Tragekomfort.
Wie kann ich feststellen, ob die UPF-Angabe meiner Badebekleidung echt ist?
Achten Sie beim Kauf von Badebekleidung mit Sonnenschutz darauf, dass der UPF-Wert von anerkannten Prüforganisationen zertifiziert wurde . Suchen Sie nach Etiketten oder Anhängern, die die Einhaltung etablierter Standards, wie sie beispielsweise in den USA oder Australien verwendet werden, bestätigen.
Viele bekannte Marken geben detaillierte Informationen zum UPF-Wert und zur Zertifizierung ihrer Produkte an. Im Zweifelsfall lesen Sie die Produktbeschreibung online oder kontaktieren Sie den Kundenservice der Marke für weitere Informationen.
Warum ist Polyester eine beliebte Wahl für UV-schützende Bademode?
Polyester ist dank seiner hohen UV-Beständigkeit ein beliebtes Material für UV-Schutzbademode. Dadurch schützt es die Haut effektiv vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Zudem ist es sehr langlebig – Polyester hält Chlor, Salzwasser und häufigem Gebrauch stand, ohne zu verschleißen, und ist somit eine zuverlässige Option für Badebekleidung, die lange hält.
Ein weiterer Vorteil? Polyester behält Form und Farbe hervorragend. Selbst nach unzähligen sonnigen Tagen am Strand oder Pool bleibt Ihre Badebekleidung bequem und behält ihre strahlende Farbe.